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Faktenbasiert, undogmatisch

Veröffentlicht am 19.11.2019

Es ist ein Vergnügen, dem Autor zu folgen, während er durch den Dschungel der Ernährungstheorien und
-mythen dirigiert. 
Gut verständlich werden physiologische Grundlagen des Stoffwechsels erläutert und selbst scheinbar Widersprüchliches schlüssig erklärt. So entsteht ein nachvollziehbares, undogmatisches Modell für eine gesundheitsförderliche Ernährungsweise.
Was allerdings nahezu vollständig ausgeklammert wird, das sind die gesellschaftspolitisch relevanten Aspekte von Ernährung wie z. B. die Ernährungsbildung oder die notwendigen Fragen zur Herkunft und Entstehungsweise von Nahrungsmitteln. Vielleicht werden das die Inhalte eines Folgeprojektes. Außerdem stören kleine Wiederholungen wie beispielsweise der immer wieder eingefügte Hinweis, dass der Autor gerne Nüsse snackt. 

Bas Kast: Der Ernährungskompass, C. Bertelsmann Verlag, München, 2018, 20,00 Euro